Digital & Draußen: Wie Programmieren den Garten erobert…

Programmieren im Garten
Programmieren im Garten

Wir haben es endgültig satt! Nach gefühlten 900 Onlineschulungen mit stündlich anderen Werkzeugen, nach wochenlangem Campieren zwischen Home Office und Home Schooling müssen wir endlich raus!

Weg mit Smartphone, Tablet und PC und ab in den Garten!

Dass aber auch ohne die genannten Geräte dort einiges mit Programmieren, logischem Denken und Problemlösungskompetenz zu tun hat, mag für den Einen oder die Andere seltsam klingen.

Wir geben euch Ideen und Tipps zum Verbinden von digitaler und analoger Welt – auch draußen an der frischen Luft – mit und ohne Geräte. Schaut die nächsten Tage und Wochen rein – wir ergänzen unsere Kollektion stetig. Wer selbst Ideen beitragen mag, sei herzlich dazu eingeladen!

Computerdenken lernen: Einen menschlichen Roboter programmieren

Benötigt:

  • 1 Programmierer
  • 1 Roboter
  • Selbstgemalte Pfeilkarten beliebiger Größe (vorwärts, rückwärts, rechts, links). Alternativ: Ausdruck der Karten aus unserem kostenfreien Download „Programmierkarten Bee-Bot / Blue-Bot
  • 1 Parcours (zum Beispiel von der Wäschespinne zum Teich oder vom Gartenhaus zum Meerschweinchenkäfig)

Der Progammierer plant den Weg, den der Roboter gehen muss, um das Ziel zu erreichen und legt die Pfeilkarten entsprechend aus. Sobald die Programmierung abgeschlossen ist, startet der Roboter. Aber Achtung: nicht dass jemand aufgrund eines Programmierfehlers im Gartenteich landet!! 😉

Mit zusätzlichen Hindernissen (zum Beispiel durch das Planschbecken) oder hübsch gemalten weiteren Anweisungskarten (z.B. „hüpft auf einem Bein“, „dreht sich einmal im Kreis“) kann das Spiel erweitert werden.

Unversehens lernen die Kinder im Alter von ca. 5 – 11 Jahren so sequentielles Vorgehen, das Unterteilen größerer Aufgaben in Einzelschritte.

Computerdenken lernen: Schatzsuche oder Escape Room

Kinder lieben Piraten und ihre Schätze. Warum also nicht einfach einen gleich hinten in der Gartenecke verbuddeln? In diesem Fall erhalten die Kinder das Programm: die „Schatzkarte“. Darauf der „Code“ wie der Schatz zu finden ist.

Seien Sie kreativ und pfiffig beim Verstecken und Beschreiben. Wie die ausgebufften Piraten es eben auch sind.

Alternativ wird der Garten zum Escape Room. Das böse Spiel der Killertomaten im Gartenhaus soll ein Ende finden – oder Omas Ehering muss gefunden werden, bevor sie in weniger als 60 Minuten einen Nervenzusammenbruch erleiden wird. Auch hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt – und neben logischem Denken und Kombinieren ist auch jede Menge Bewegung mit im Spiel.

Sie haben keinen Garten? Das Ganze klappt auch im Zoo, im Park, am Fluss. Hauptsache draußen!

Bee-Bot / Blue-Bot: Sommer-Matten

Wer kennt sie nicht: die freundlichen Bodenroboter Bee-Bot und Blue-Bot. Durch ihre Robustheit halten sie viel aus und sind damit durchaus auch Outdoor-geeignet. Zugegeben: ein Sandkasten ist nicht der Ort der Wahl..

Mit entsprechenden Spielmatten können die Roboter auf allen ebenen Untergründen oder auf dem Gartentisch fahren. Speziell für den Sommer gibt es zum Beispiel die Matte „Tiere im Meer„. Wer mit Bee-Bot den verkehrten Weg fährt, wird nassgespritzt. Oder so ähnlihch…

Sphero: Der neue Fisch im Gartenteich

Er schwimmt, der Sphero SPRK+!  Es gelingt nicht ganz so einfach, ein teueres, technisches Gerät im Gartenteich, in einer Plastikwanne oder im Planschbecken auszusetzen. Aber wir versprechen euch, es klappt ohne Wasserschaden.

Kaum im Wasser paddelt der Sphero fröhlich nach Kommando los. Mit ein paar Styropor-Platten können lustige Schiffchen gebastelt werden – mit ein bisschen Code die Strecke durchs Wasser programmiert werden.

Viele Möglichkeiten für den angehenden Programmierer also auch in Natur und Garten. Und klar: ganz wichtig sind auch Spiele ohne technische Geräte oder ohne großen Anspruch an Logik und Verstand. Aber wir können halt einfach nicht aus unserer Haut.. 😉